Am letzten Donnerstag trafen sich Vertreter von „Kettwig hilft“ mit dem Leiter des Übergangsheims Herrn Sabir, der Ehrenamtskoordinatorin von European Homecare (EHC) Frau Hemeda und einer Mitarbeiterin der städtischen Koordinierungsstelle für Flüchtlingsunterbringung Frau Helsper, um die ersten Hilfsangebote abzustimmen.
Herr Sabir gab zunächst einen Überblick über die Belegung.


In der Unterkunft sind inzwischen 125 Personen eingezogen; 78 Erwachsene und 47 Kinder.
Die Nationalität der Bewohner ist breit gefächert. Wir haben Bewohner aus Irak, Syrien, Afghanistan, Libanon, Mazedonien, Marokko, Türkei, Albanien, Kosovo, Nigeria, Pakistan, Bosnien, Tadschikistan und Indien.

 

 

Von den 78 Erwachsenen sind 47 Personen sogenannte alleinreisende junge Männer. Die verbleibenden 31 Erwachsenen sind mit ihren Familienangehörigen untergebracht.
Innerhalb der Familien sind 13 Kinder unter 6 Jahren vertreten, 20 Kinder sind im Grundschulalter (6-10 Jahre) und 14 Kinder sind zwischen 11 und 17 Jahren alt.

Die Grundschulkinder sind zum größten Teil bereits in der Schmachtenbergschule eingeschult. Die Kinder, die die weiterführenden Schulen besuchen, sind zurzeit auf den bisherigen Schulen im Essener Stadtgebiet verblieben.
Angebote für die Kinder unter 6 Jahren werden zurzeit vom Jugendamt geprüft.

Ehrenamtliche von „Kettwig hilft“ haben in der vergangenen Woche die wichtige Aufgabe der Schulwegbegehung mit den Schulkindern und deren Eltern übernommen. Zusammen mit der Polizei wurde der Weg geübt und auf Gefahrensituationen hingewiesen. Die Kinder wurden mit Warnwesten versorgt und die Zusammenarbeit hat prima geklappt.

Am Montag wird erstmals eine Kinderbetreuung für Kinder unter 6 Jahren angeboten.
Darüber hinaus hat„Kettwig hilft“ eine Hausaufgabenbetreuung organisiert, welche bereits am Dienstag, dem 20.12.16 startet.

Am vergangenen Freitag hat ein Begegnungscafè im „Blauen Haus“ mit den hier untergebrachten Familien stattgefunden. Es gab die Möglichkeit bei Kaffee, Tee und Gebäck zwanglos in Kontakt mit den Bewohnern zu kommen. Es wurden sehr interessanten Gesprächen geführt und es wurde von Seiten der Bewohner gefragt, ob dies wiederholt werde.
Am kommenden Dienstag wird diese Aktion im „Grünen Haus“ von 16.00-18:00 Uhr mit den dort wohnenden alleinreisenden jungen Männern nochmals veranstaltet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Hilfe durch Ehrenamtliche von den Verantwortlichen des Übergangsheimes begrüßt wird.
Es wird gebeten, vor Übergabe etwaiger Sachspenden an die Bewohner, dieses mit den Sozialbetreuern des Heimes abzusprechen. Diese sind für Rückfragen unter der Verwaltungsrufnummer 0159/04376844 zu erreichen.
Ansonsten wird die Ehrenamtsarbeit in der Einrichtung durch „Kettwig hilft“ organisiert.
Hier kann sich selbstverständlich jeder melden, der gerne Tätig werden möchte - egal ob Mitglied oder nicht!